GEOLOGISCHER PFAD

Grunbach – Buoch – Winnenden

 

 

Hier stecken die Gesteine unter einer Decke…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Geologische Pfad

Der Geologische Pfad über die Buocher Höhe bietet interessante Einblicke in die Schichtenfolge des Keupers und erläutert, wie dessen abwechselnd grob- und feinkörnige Sedimentgesteine vor 230 bis 200 Millionen Jahren in einer subtropischen Wildnis entstanden sind. Auf zwanzig Informationstafeln mit vielen Abbildungen wird auch vermittelt, für welche Zwecke das jeweilige Gestein nutzbar ist und welche markanten Fossilien sich darin verstecken

Informationen zum Streckenverlauf und mehr finden Sie in unserem Flyer zum Geologischen Pfad.
Öffnen Sie den Flyer durch einen Mausklick auf den nachfolgenden Text
Flyer Geologischer Pfad Remshalden

 

 

 

 

 

Der neugestaltete Geologische Pfad und die Bodenstele wurden eingeweiht

Der neu gestaltete geologische Pfad Remshalden bietet mit der bodenkundlichen Station in den Weinbergen oberhalb von Grunbach eine ganz besondere Attraktion.
Regierungspräsident Wolfgang Reimer, Bürgermeister Reinhard Molt und Christel Fezer, Vorsitzende des Heimatvereins Buoch e. V., weihten bei einer Veranstaltung am 2. Juli  den  neugestalteten Geologischen Pfad  und die  Bodenstele ein.

An exponierter Stelle in den Weinbergen, oberhalb von Grunbach errichtet, bietet sie einen herrlichen Ausblick ins Remstal. Die Bodenstele zeigt zwei völlig unterschiedliche Böden aus der Gemarkung Remshalden und bringt damit ans Licht, was für gewöhnlich unter unseren Füßen und damit für unsere Augen verborgen bleibt. Zum einen wird ein typischer Boden aus den Weinbergen in den „Bunten Mergeln“ des Keupers gezeigt, zum anderen ein Boden aus dem Remstal, ein typischer Auenboden aus Sedimenten der Rems.  

Die reich bebilderten Begleittafeln an der neuen Bodenstele geben nicht nur Auskunft über diese beiden unterschiedlichen Böden und ihre Eigenschaften, sondern auch über deren Rolle für die Natur, für die Siedlungsgeschichte und über die Nutzungsmöglichkeiten durch den Menschen.

Der neu gestaltete Geologische Pfad über die Buocher Höhe bietet interessante Einblicke in die Schichtenfolge des Keupers und erläutert, wie dessen abwechselnd grob- und feinkörnige Sedimentgesteine vor 230 bis 200 Millionen Jahren in einer subtropischen Wildnis entstanden sind. Auf den Thementafeln der 20 Stationen, mit vielen Abbildungen und wissenswerten Informationen, erfährt man auch, für welche Zwecke das jeweilige Gestein nutzbar ist und welche markanten Fossilien sich darin verstecken. Nebenbei kann man auch einige heute hier beheimatete
Tier- und Pflanzenarten kennenlernen. Aspekte der Wasserversorgung werden am Beispiel der Siedlungsentwicklung von Buoch angesprochen, wo sich ein weiter Blick über die mit Schichtstufen und Taleinschnitten gegliederte Landschaft bis zur Alb genießen lässt.

Wer nicht auf dem Rundwanderweg (RH 3) nach Grunbach zurückkehrt, kann den naturverbundenen „Schaufensterbummel“ durch die Erd- und Landschaftsgeschichte bis an den Rand der Stadt Winnenden fortsetzen.

Interessante Einblicke zu dem Thema bietet die 68. Sonderausstellung im Museum im Hirsch in Buoch mit zahlreichen sehenswerten Exponaten aus dem Keuper und anderen interessanten Fossilien. Die Schichtfolge des Keuper wird anhand einer geologische „Treppe“ im Maßstab 1:150 anschaulich dargestellt. Die Ausstellung ist zu sehen bis Ende September .
Öffnungszeiten:
Samstags von 14 – 16 Uhr
Sonntags von 10 – 12 u.von 14 – 16 Uhr