Mit dem Buocher Heft Nr. 46 laden wir Sie zu einer vielfältigen Reise durch Geschichte, Kunst, Natur und
das gemeinsame Leben in Buoch ein. Auf den folgenden Seiten begegnen Sie vertrauten Orten und Menschen – aber auch Bären, einem ägyptischen Gott und Wildbienen.
Den Auftakt bildet der Rückblick auf die 78. Sonderausstellung „Die Bären sind los“. Die Welt der Teddys und Bären verbindet persönliche Kindheitserinnerungen mit einem Blick auf Kulturgeschichte und Sammelleidenschaft und zeigt, wie lebendig unser Museum im „Hirsch“ als Ort für große und kleine Besucher ist.
Ein weiterer Höhepunkt sind die Buocher Bühnenfreunde mit ihrem Stück „Der Lampenschirm“. Das Amateurtheater hat in Buoch eine lange Tradition und prägt das Dorfleben bis heute. Mit viel Spielfreude, Humor und ehrenamtlichem Engagement bringen die Bühnenfreunde Menschen zusammen und zeigen, wie lebendig Kultur im Ort verwurzelt ist.
Der Beitrag „500 Jahre Bauernkrieg in Württemberg“ schlägt den Bogen von der lokalen zur Landesgeschichte. Der Bauernkrieg von 1524/25 war die erste große Massenerhebung in Deutschland und ist bis heute ein Symbol für Protest, Freiheitsrechte und politische Mitsprache. Der Artikel lädt dazu ein, vertraute Schlagworte wie „Recht auf Widerspruch“ und „Zivilcourage“ historisch einzuordnen und im Licht unserer heutigen Demokratie neu zu bedenken.
Der Beitrag „Historische Gebäude in Buoch“ widmet sich den Bauernhäusern als „Fenster in die Vergangenheit“. Am Beispiel des Doppelhauses Steinacher Straße 3 und 5 öffnet sich der Blick auf das bescheidene Leben der Buocher Kleinbauern, ihre Wohn- und Wirtschaftsräume sowie die Spuren harter Arbeit und großer Improvisationskunst auf engem Raum. Sehr persönlich wird es in den „Lebensbildern von Garbis und Lieselotte Karabetian“. Das Porträt des Goldschmieds aus Athen und der Email-künstlerin aus Degerloch erzählt von Flucht und Ankunft, von künstleri-
scher Zusammenarbeit und von der Wahl Buochs als Wohn- und Arbeitsort. Die Einblicke in ihr gemeinsames Werk knüpfen an die 74. Sonderausstellung im Heimatverein an und zeigen, wie internationale Lebenswege in Buoch eine Heimat gefunden haben. Mit dem Rückblick auf die 79. Sonderausstellung „BES – ein ägyptischer Gott“ verlässt das Heft bewusst den engeren lokalen Horizont. Die Sammlung rund um den Schutz- und Hausgott Bes führt in die Vorstellungswelt
des alten Ägypten und macht deutlich, wie sich im Museum im „Hirsch“ das Dorf Buoch und die „große Welt“ auf inspirierende Weise begegnen. Ganz nah an unserer unmittelbaren Umgebung ist dagegen der Beitrag „Wildbienen, eine unterschätzte Insektenart“. Er lenkt den Blick auf die Vielfalt der Wildbienen, ihre Bedeutung für Bestäubung und Artenvielfalt und die Gefährdungen, denen sie ausgesetzt sind – ein Thema, das in Buoch mit seinen Wäldern, Wiesen und Streuobstbeständen besonders aktuell ist.
Allen Autorinnen und Autoren, Fotografen, Leihgebern, Helferinnen und Helfern sowie den Unterstützern des Heimatvereins danken wir sehr herzlich. Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre, viele neue Entdeckungen und würden uns freuen, Sie bei einer unserer nächsten Veranstaltungen oder beim Besuch des Museums im „Hirsch“ persönlich zu treffen.
Die Buocher Heft erhalten Sie im Museum im Hirsch für 8 Euro
oder per E-Mail für 8 Euro plus Versandkosten