Die 72. Sonderausstellung im „Museum im Hirsch“ in Remshalden-Buoch ist der Schwäbisch Gmünder Künstlerin Anna Fehrle gewidmet.
Die gelernte Blumenbindemeisterin gestaltete künstlerische Puppen, konzentrierte sich aber zunehmend auf Krippefiguren.
Durch die lebenslange Freundschaft mit Pfarrer Fritz Langbein aus Musberg entstand zwischen 1934 und 1960 die „Musberger Krippe“.
16 Szenen des altkirchlichen Weihnachtskanons sind entstanden. Von der ersten – der Erzengel Gabriel verkündigt Maria die Geburt Jesu –
bis zum ersten Wunder Jesu bei der Hochzeit von Kanaa, zeigt die Krippe 153 Figuren. Sie bestehen meist aus einem beweglichen,
mit oft kostbaren und seltenen Stoffen verhüllten Drahtgestell und aus Lindenholz geschnitzten Körperteilen.
Zahlreiche Reisen führten Anna Fehrle nach Italien, besonders nach Venedig und Sizilien. Dort besorgte sie sich die Stoffe für ihre Arbeiten.
Sie nahm regelmäßig an Messen teil und erhielt zunehmend Privataufträge.

Ausstellungseröffnung am 04.12.2021 um 19.30 Uhr im Gemeindehaus Remshalden-Buoch
Aufgrund der aktuellen Corona-Lage, kann die Vernissage leider nichtstattfinden
Die Ausstellung findet wie geplant statt.
Dauer 04.12.2021- 27.02.2022
Öffnungszeiten:
Sa. 14-16 Uhr, Sonn- und Feiertage (außer 24.12.) 10-12 und 14-16 Uhr.